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Polín et Moi stärkt sein Filialnetz mit einem Geschäft in La Vaguada

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Polín et Moi stärkt sein Filialnetz mit einem Geschäft in La Vaguada
Inhaltsverzeichnis

Polín et Moi setzt auf den stationären Handel in Madrid

Polín et Moi hat einen neuen Verkaufspunkt im Einkaufszentrum La Vaguada in Madrid eröffnet, mit Eröffnungsdatum am vergangenen 9. September. Die Schuhmarke fügt damit der Hauptstadt einen weiteren Standort hinzu, im Rahmen einer Strategie, die den stationären Kanal neben den übrigen Kanälen, in denen sie ihre Kollektionen bereits vertreibt, zu einem ihrer wichtigsten Wachstumswege macht.

Das neue Geschäft ist darauf ausgelegt, dass der Kunde das Produkt im Laden kennenlernen, anprobieren und erwerben kann, was in einer Branche wie der Schuhbranche besonders relevant ist, wo Passform, Größe und das Gefühl beim Anprobieren die Kaufentscheidung bestimmen. Mit dieser Eröffnung stärkt die Marke ihre kommerzielle Präsenz in Madrid und erweitert ihr Netz eigener Verkaufspunkte.

Die Wahl von La Vaguada ist kein Zufall. Es handelt sich um ein Einkaufszentrum mit mehreren Jahrzehnten Aktivität in der Stadt und einem gefestigten Zulauf, was der Marke ermöglicht, wiederkehrenden Verkehr zu gewinnen und die Markenbekanntheit in einem Umfeld der Nähe zu bearbeiten.

Was das für den Schuhhandel bedeutet

Die Eröffnung von Polín et Moi in La Vaguada ist Teil einer breiteren Bewegung, die verschiedene Schuh- und Modemarken seit einiger Zeit umsetzen: das Gewicht des stationären Verkaufspunkts als Markenschaufenster und als Konversionsinstrument zurückzugewinnen. Nach Jahren des Vormarschs des Online-Handels haben viele Firmen verstanden, dass der digitale Kanal besser funktioniert, wenn ein physisches Netz ihn stützt, besonders in Kategorien, in denen das Produkt vor dem Kauf anprobiert wird.

Für ein Multimarken-Schuhgeschäft hat diese Art von Bewegungen zwei Lesarten. Die erste ist wettbewerbsbezogen: eine weitere Marke mit eigenem Geschäft in einem Referenz-Einkaufszentrum konkurriert direkt um denselben Kunden, der samstagnachmittags Schuhe kaufen geht. Die zweite ist eine Chance: Marken, die im stationären Handel wachsen, benötigen in der Regel auch Präsenz im Multimarkenkanal, um Gebiete abzudecken, die sie mit eigenen Geschäften nicht erreichen, und das ist ein natürliches Terrain für den Großhändler und den unabhängigen Einzelhändler.

Das Einkaufszentrum als Thermometer der Branche

La Vaguada ist seit Jahrzehnten Teil des kommerziellen Angebots von Madrid und hat Generationen von Kunden kommen und gehen sehen. Dass eine Schuhmarke diese Art von Standort wählt, um zu wachsen, sagt viel darüber aus, wie sie den Markt liest: gefestigte Zentren mit stabilem Verkehr und einem Kundenprofil, das Schuhe regelmäßig kauft, werden gegenüber riskanteren Wetten auf neue Standorte priorisiert.

Im spanischen Kontext erlebt das Schuhwerk einen Moment der Anpassung, in dem drei Realitäten nebeneinander bestehen: Marken, die ihr physisches Netz ausbauen, andere, die Verkaufspunkte reduzieren, und viele, die ihren Mix zwischen Online, eigenem Geschäft und Multimarke neu ausbalancieren. Die Eröffnung von Polín et Moi deutet auf den ersten dieser Wege hin und bestätigt, dass der stationäre Handel weiterhin ein gültiger Hebel ist, wenn der Standort gut gewählt wird.

Auswirkungen für den Großhändler und den Einzelhändler

Für einen Schuhgroßhändler unterstreichen Nachrichten wie diese die Bedeutung, ein Portfolio an Marken und Modellen zu haben, das es dem Einzelhändler ermöglicht, in Sortiment, Preis und Verfügbarkeit gegenüber den eigenen Markengeschäften zu konkurrieren. Der Endkunde, der La Vaguada betritt, kann mit einem Kauf herausgehen oder am Ende dieselbe Referenz in seinem Viertelgeschäft suchen, wenn er dort einen besseren Preis oder eine bessere Betreuung findet.

  • Stärkt die Notwendigkeit, dass der Einzelhändler Sortiment und Rotation gut bearbeitet, nicht nur die Marke.
  • Erinnert daran, dass der stationäre Kanal weiterhin echten Verkehr und Konversion im Schuhwerk erzeugt.
  • Bestätigt, dass gefestigte Einkaufszentren weiterhin ein gültiges Schaufenster für die Branche sind.
  • Zwingt den Großhändler, Verfügbarkeit, vollständige Größen und schnelle Nachlieferung anzubieten.
Schuhe werden weiterhin dort verkauft, wo sie anprobiert werden. Das physische Geschäft ist nicht gestorben: Es hat seine Funktion und sein Gewicht innerhalb der Strategie jeder Marke verändert.

Die Eröffnung von Polín et Moi in La Vaguada ist letztlich ein weiteres Signal dafür, dass die Schuhbranche den stationären Handel als Schlüsselelement beibehält, kombiniert mit den übrigen Kanälen. Für den unabhängigen Einzelhändler und für den Großhändler ist die Lesart klar: Wer Produkt, Größen und Service hat, hat weiterhin Platz im Markt, ob die Konkurrenz nun in einem Einkaufszentrum oder in einem Onlineshop sitzt.

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